Abteilungsleiter und Trainer

 

Martin Grauer

III. Dan Taekwondo

 

02691/416476

 

Einstieg ins Taekwondo erst ab 10 Jahren möglich

Jugendliche/Erwachsene montags: 18.00 - 20.00 Uhr

Trainingsort Gymnastikhalle des Erich Klausener Gymnasiums Adenau

Jugendliche/Erwachsene donnerstags: 18.00 - 20.00 Uhr

Trainingsort

Sporthalle C   Realschule plus Adenau

 

Grundgedanke des Taekwondo ist die waffenlose Selbstverteidigung durch Einsatz des eigenen Körpers. Das Mutterland dieser besonderen Kampfkunst ist Korea. Der Faszination dieser dynamischen Kampfkunst kann sich kaum jemand entziehen, der einmal mit dem Training begonnen hat. Gleich welcher Altersgruppe: von 8 bis 86 Jahren - jeder ist in der Lage, Taekwondo zu betreiben.

Gerade zum Abbau von Stress und Bewegungsmangel ist Taekwondo eine geeignete Sportart. Die Anforderung an Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Flexibilität von Geist und Körper wird gleichermaßen gefördert.

Neben der körperlichen Erfahrung der eigenen Physis spielen gerade beim Taekwondo die mentalen Aspekte eine wesentliche Rolle. Der Selbsterfahrungswert und seine Übertragung in den Lebensalltag ist sehr hoch. Dabei ist es nebensächlich, ob Taekwondo zur Fitness, zum Wettkampf oder Selbstverteidigung betrieben wird.

 

Kampfkunst ist eine Methode zur Gesunderhaltung und Kräftigung des gesamten Organismus.Ihre Besonderheit liegt darin, dass Geist, Körper und Atmung des Menschen aktiv miteinander verbunden werden.

Auf diese Weise werden Energiefluss, Nervensystem, Organe, Muskeln und Sehnen trainiert. Man beugt dadurch Krankheiten vor, stärkt die Abwehrkräfte und verbessert die Vitalität.

 

Mehr Info zu Taekwondo:

 

Taekwondo - Sparten:

 

Poomse ist die grundlegende Bewegungsform im Taekwondo. Die einer Form (Poomse) zugrunde liegenden Bewegungsabläufe verkörpern entweder Verteidigungs- oder Angriffstechniken und werden nach einem festgelegten, logischen Schema ausgeführt. Durch die Ausführung einer Poomse setzt sich der Übende syste-matisch mit mehreren imaginären Gegnern auseinander und benutzt dabei die der jeweiligen Form zugrunde liegenden Abwehr- und Verteidigungstechniken aus verschiedenen Stellungen. Durch das Trainieren von Übungsformen (Poomse) wird es dem Übenden möglich gemacht, nacheinander viele Grundbewegungen auszuführen, eine größere Flexibilität zu erreichen, Muskel- und Atemkontrolle zu verbessern. 

 

Selbstverteidigung:

“Hosinsul“  als Bestandteil des koreanischen Kampfsportes Taekwondo integriert die eigentlichen Taekwondotechniken mit den notwendigen Befreiungs-, Hebel- und Wurftechniken anderer Kampfsportarten. Eine der besten Möglichkeiten, sich gegen körperliche Übergriffe zu schützen, ist das Erlernen einer Selbstverteidigungstechnik. Ein gesundes Maß an Selbstbehauptung ist dabei genau so wichtig, wie der „richtige Kniff“.

 

Bruchtests erfordern maximale Konzentration auf einen Punkt. Sie sind Siege des Geistes über die Materie: Der zu "besiegende" Gegenstand muss im Geiste bereits zerschlagen sein, bevor die Technik trifft. Wer auch nur den gering Zweifel am Erfolg hat, wird unweigerlich scheitern und sich möglicherweise verletzen. Viele Bruchtests sind rein physikalisch nicht erklärbar, sondern nur durch die geistig- seelische Kraft, deren Training ein Hauptanliegen des Taekwondo ist. Dennoch hängt es auch entscheidend von der optimalen Ausführung der Technik ab, die mit größt möglicher Schnelligkeit und Präzision, mit perfekter Atemtechnik und vollem Körpereinsatz auszuführen ist. Sinnvoll ist die Abhärtung der Trefferflächen. Die Serienbruchtests der Meistergrade hingegen bedingen absolute Beherrschung von Körper und Geist. Bruchtests sind sehr spektakulär, nehmen aber im Training einen unter-geordneten Platz ein.  

 

Wettkampf:

Der moderne Wettkampf wie er z.B. bei den Olympischen Spielen zu sehen ist unterscheidet sich in zwei wesentlichen Aspekten vom traditionellen „Chayu Taeryon“. Erstens tragen die Sportler Schutzkleidung, weil beim modernen Wettkampf gewisse Zielpunkte am Körper mit voller Härte getroffen werden dürfen und sollen. Der zweite Unterschied sind die Techniken im Vergleich zum traditionellen Taekwondo. Bei der modernen Variante kommen die manchmal vereinfachten "Freikampftechniken" vorwiegend zur Geltung. Diese Techniken sind speziell auf den Kampf angepasst, damit sie möglichst schnell, überraschend und hart eingesetzt werden können. Bestimmte Freikampfregeln gelten universell (für den modernen und den traditionellen Kampf). Schläge unter die Gürtellinie, Faustschläge zum Gesicht sowie der Angriff zum Rücken sind verboten, da sie ein zu hohes Risiko darstellen und zu bleibenden Schäden oder lebensgefährlichen Verletzungen führen können.

 

Die Taekwondo Union Rheinland-Pfalz

(TURP) ist der anerkannte Taekwondo Repräsentant im Landes- sportbund Rheinland - Pfalz. 1982 gegründet als Dachverband und Mitglied in der Deutschen Taekwondo Union, betreut die TURP heute ca. 60 Vereine und ca. 3500 Mitglieder -  Tendenz  steigend.

Der Vorstand vertritt nach außen das Regelwerk für Prüfungen und Wettkämpfe. Er arbeitet mit vielen ehrenamtlichen Helfern, deren Kommunikation einwandfrei funktioniert. Als Verband bündelt die TURP das Potential und vertritt die Interessen aller Vereine nach außen.

Die Positionierung in der Gesellschaft, die stetige Publikation von Taekwondo und seiner positiven Attribute, sind weitere wichtige Aufgaben, welche die TURP wahrnimmt. Neue Wege werden bestritten, Ideen werden zu Konzepten geformt und erfolgreich umgesetzt, sowohl verbandsintern als auch extern - im Sinne der Philosophie von Taekwondo.