Tischtennis

Abteilungsleiter: Dirk Drengwitz, Tel.: 0160 / 4560221
Tischtennisverein Adenau
Tischtennis-Kurs


Tischtennis (umgangssprachlich auch Ping Pong) ist eine Ende des 19. Jahrhunderts in England entstandene Ballsportart. Zur Ausübung wird eine Tischtennisplatte mit Netzgarnitur, ein Tischtennisball aus Kunststoff oder Zelluloid mit einem vorgeschriebenen Durchmesser von 40 mm sowie pro Spieler ein Tischtennisschläger benötigt. Bei Wettkämpfen wird im Einzel, Doppel und Mixed gespielt. Ein Satz endet, sobald ein Spieler elf Punkte erzielt hat und um mindestens zwei Punkte Vorsprung führt. Jeder Spieler hat zwei Aufschläge hintereinander, danach wechselt das Aufschlagsrecht. Ein Spiel geht im regulären Punktspielbetrieb über drei Gewinnsätze gespielt.

Vincent Zehmisch ist Tischtennis-Regionsmeister

Am 9./10.11. fanden in diesem Jahr die Tischtennis-Regionsmeisterschaften der Region Ahrweiler/Mayen-Cochem in Kruft statt. Dabei war der TuWi Adenau mit insgesamt sieben Startern vertreten und konnte mit vier Podestplätzen ein respektables Ergebnis erzielen. Überstrahlt wurde das Ergebnis vom Abschneiden des jüngsten Adenauer Teilnehmers. Vincent Zehmisch zeigte in der U11-Konkurrenz der Jungen tolle Leistungen. Seine drei Gruppenspiele überstand er ohne Satzverlust, im Achtelfinale kam er kampflos weiter und auch im Viertelfinale setzte er sich souverän mit 3:0 durch. Im Halbfinale zeichnete sich ein enges Spiel ab, in dem Vincent und sein Kontrahent aus Kripp auf Augenhöhe agierten. Letzten Endes unterlag Vincent knapp im Entscheidungssatz. Nichtsdestoweniger war der Halbfinaleinzug gleichbedeutend mit dem dritten Platz. Noch besser lief es für den Zehnjährigen im Doppel. An der Seite seines Doppelpartners Jan Schlich aus Kehrig konnte Vincent ins Finale vorstoßen und nach fünf dramatischen Sätzen, die kein Spannungselement ausließen, den Regionsmeistertitel im Doppel bejubeln.

Im Jugendbereich waren für den TuWi außerdem Ben Feuster, Kilian Hilger und Jeremy Schöppner in der Altersklasse U15 im Einsatz. Für Kilian Hilger bedeutete das die ersten Spiele auf Wettkampfebene überhaupt. Jeremy Schöppner gelang es ins Achtelfinale einzuziehen, wo er dem späteren Zweitplatzierten unterlag, außerdem ging er noch in der höheren Altersklasse an den Start (U18). Insgesamt präsentierten sich alle Youngster des TuWi Adenau im Rahmen ihrer Möglichkeiten ordentlich.

Im Herrenbereich war der TuWi lediglich in der Königsklasse Herren-A vertreten, dafür aber gleich dreifach. Matthias Meister zeigte eine überzeugende Leistung, konnte einen Kontrahenten aus Andernach mit 3:0 deutlich in Schach halten, gegen den starken Gabriel Nelles von der TTG Kalenborn/Altenahr einen Satz gewinnen und in zwei weiteren Sätzen sehr gut mithalten, sich aber letztlich nicht für die starke Leistung belohnen. Mit 1:2 Spielen aus der Gruppenphase verpasste er zwar das Achtelfinale, konnte aber dennoch zufrieden sein.

Routinier Josef Berens startete lediglich im Doppel an der Seite seines Sohnes Fabian. Dabei gelang es dem Vater-Sohn-Gespann das Gewinnerdoppel der Herren-B-Konkurrenz mit 3:0 zu bezwingen und somit ins Halbfinale einzuziehen. Dort scheiterten sie jedoch an der später siegreichen Paarung von der SG Sinzig/Ehlingen, konnten sich aber dennoch über den Bronzerang freuen.

Noch besser lief es für Fabian Berens im Einzel. Durch zwei Erfolge zu Beginn konnte er sich als Gruppensieger gleich für das Viertelfinale qualifizieren. Dort besiegte er in einem sehenswerten Match Gabriel Nelles von der TTG Kalenborn/Altenahr denkbar knapp mit 3:2, nachdem er bereits mit 2:0-Sätzen geführt hatte. Im Halbfinale konnte er sich gegen Marcus Kreutz aus Andernach nach einer deutlichen Niederlage im ersten Satz ins Spiel kämpfen, schließlich mit 3:1 durchsetzen und somit das Finale erreichen. Gegen Titelverteidiger Alexander Döll vom Ausrichter TTG Pellenz schien in den ersten beiden Sätzen kein Kraut gewachsen, ehe der Adenauer Spitzenspieler seinen Kampfgeist ausspielen und den Noppenspezialisten in den Entscheidungssatz zwingen konnte. Dort zeichnete sich ein knappes Ergebnis ab, das letztlich mit 11:9 zugunsten von Alexander Döll ausfiel. Dennoch stellte auch Platz zwei einen großen Erfolg für Fabian Berens und den TuWi Adenau dar.


Josef Berens für Südwestdeutsche Meisterschaften qualifiziert

Das neue Jahrzehnt war noch keine ganze Woche alt, da hatte Josef Berens schon den nächsten Erfolg seiner sportlichen Laufbahn eingefahren. Bei den Rheinland- und Rheinhessen-Meisterschaften der Senioren in Sohren gelang ihm in der Ü60-Konkurrenz im Doppel an der Seite von Dieter Uenzen von der TTG Pellenz der Sprung ins Finale, in welchem sie mit 1:3 unterlagen. Dennoch steht am Ende ein hervorragender zweiter Platz.

Im Einzel startete Berens vielversprechend mit einem 3:0-Sieg über seinen Doppelpartner. Die Tür zur K.O.-Runde schien weit geöffnet, doch durch zwei denkbar knappe Fünfsatzniederlagen gegen die Konkurrenten aus Rheinböllen beziehungsweise Wackernheim reichte es nicht ganz zum Einzug unter die besten 6. Was dem Adenauer Routinier zu dem Zeitpunkt seines Ausscheidens allerdings nicht klar war, ist, dass er sich als „Lucky Loser“ (bester Gruppendritter) den siebten Startplatz für die Südwestdeutschen Meisterschaften sichern konnte, bei denen die besten Tischtennisspieler der Verbände Rheinland/Rheinhessen, Pfalz und Saarland an den Start gehen.

Neben Josef Berens nahm mit Matthias Meister ein weiterer TuWi-Akteur in Sohren teil. In der Ü40-Klasse gelang ihm in seiner Gruppe ein Sieg bei drei Niederlagen. Insgesamt präsentierte auch er sich in guter Form und konnte so wertvolle Spielpraxis für die am kommenden Wochenende beginnende Rückrunde in der 1. Bezirksliga sammeln.